Referenz

Berlin, Treskowallee/S-Bhf Karlshorst/Westseite

Auftraggeber
ARGE Treskowallee/S-Bhf Karlshorst/Westseite
(Braumann - EUROVIA)
Hauptstraße 10
01723 Wilsdruff OT Herzogswalde
Bauherr
BWB Berliner Wasserbetriebe
Neue Jüdenstraße 1
10179 Berlin
Ingenieurbüro
Örtliche Bauüberwachung durch BWB
Bauzeit
07/2018 - 09/2018
Leistung
Kanalbau
Unterquerung
Straße
Verfahren
Teilschnittverfahren

Projektinformation

Die Berliner Wasserbetriebe erneuern ab dem 2. Januar 2018 unter der Bahnbrücke am Bahnhof Karlshorst rund zwei Kilometer Rohre und Kanäle, oft in neuer Trasse. Das ist der erste Schritt zum Neubau von Straßen, Fuß- und Radwegen sowie Tramgleisen unter der Brücke und damit zur Aufweitung des bisherigen Verkehrs-Nadelöhrs. Zwischen der Dorotheastraße nördlich sowie dem Traberweg südlich des Bahnhofs werden in die ober- und unterirdische Infrastruktur insgesamt gut 24 Millionen Euro investiert und rund 17 Kilometer Leitungen aller Art von Wasser bis Strom erneuert oder umverlegt. Mit rund 10 Millionen Euro schultern die Berliner Wasserbetriebe dabei den Löwenanteil. Dafür erneuert das Unternehmen rund 2,3 Kilometer Trink- und Abwasserdruckleitungen sowie Kanäle. Das anspruchsvollste Vorhaben dabei ist die Neuverlegung eines zwei Meter mächtigen Regenwasserkanals über 212 Meter Länge im platzsparenden halboffenen Vortrieb. Das ist notwendig, weil der Kanal nicht unter der neuen Straßenbahntrasse liegen darf. Diese Leistung wird von der Braumann Tiefbau GmbH erbracht, welche für dieses Bauvorhaben eine ARGE mit der Eurovia VBU GmbH gegründet hat. Dabei werden zwei Vortriebe von einer Doppelstartbaugrube aus mit jeweils 75m und 120m ausgeführt.