Referenz

Bau eines Staukanals DN 2800 im Vortriebsverfahren in 40764 Langenfeld - Poststraße

Auftraggeber
ARGE Langefeld
Dohrmann/Braumann
Am Wiesenbusch 15a
D-45966 Gladbeck
Bauherr
Stadt Langenfeld
Ingenieurbüro
Sweco GmbH
Quantiusstr. 21
D-53115 Bonn
Bauzeit
02/2022 - 06/2022
Leistung
Kanalbau
Unterquerungen
Straße
Verfahren
Vollschnittverfahren

Projektinformation

Die Poststraße in Langenfeld ist der tiefste Punkt der gesamten Stadt. Aus diesem Grund kommt es bei Starkregenereignissen häufig zu Überschwemmungen in diesem Areal. Aus diesem Grund plant das Referat Umwelt, Verkehr, Tiefbau der Stadt Langenfeld im Rahmen der Kanalbaumaßnahme Poststraße die Verlegung eines Stauraum- kanals mit einem Nenndurchmesser von DN 2800. Der Einbau des Kanals soll in geschlossener Bauweise mit dem Rohrvortriebsverfahren erfolgen. Die Kanalsohle fällt von 37,8 mNN im Süden auf 36,3 mNN im Norden. In Zuordnung zur Geländeoberfläche (45,4 mNN im Süden und 46,2 mNN im
Norden) steigt die Überdeckung über der OK Rohr (41,1 mNN im Süden und 39,5 mNN im Norden) von ca. 4,3 m im Süden auf ca. 6,7 m im Norden an, was etwa dem 1,3- bis 2,0-fachen des Rohraußendurchmessers
(Da = 3,4 m) entspricht.

Im Bereich der Straße sind neben Versorgungsleitungen wie Frischwasser, Gas usw. ein Regenwasserkanal DN 450/DN 500 und ein Schmutzwasser- kanal DN 800 vorhanden.

Der Regenwasserkanal (RW-Kanal) DN 450/DN 500 verläuft generell parallel zur Vortriebstrasse, wird im schleifenden Schnitt vom Vortrieb unterquert und liegt darüber hinaus auf einer Strecke von ca. 100 m über dem Rohrquerschnitt. Der Abstand zwischen OK Vortriebsrohr und der Sohle des RW-Kanals beträgt im Kreuzungsbereich etwa 3,4 m.

Der Schmutzwasserkanal (SW-Kanal) DN 800 verläuft ebenfalls parallel zur Vortriebstrasse und wird im schleifenden Schnitt unterquert. Im Kreuzungsbereich beträgt der Abstand zwischen OK Vortriebsrohr und der Sohle des SW-Kanals etwa 2,7 m.