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Projekt: Dresden, Gewässerschutzmaßnahme Prießnitzmündung Los 2: Sanierung Regenüberläufe Bautzner Straße/Überleitung zum Altstädter Abfangkanal
Projektbeschreibung: Maßnahmen der Stadtentwässerung Dresden GmbH zur Sanierung der RUE Bautzner Straße und zur Überleitung zum Altstädter Abfangkanal:

Den Rohrvortriebsarbeiten beim Bauvorhaben Dresden H2 ging eine intensive Planungsphase voraus, in der verschiedene Möglichkeiten zur Ausführung standen. Schlussendlich erfolgte die geplante Trassierung der Rohrvortriebsarbeiten beginnend mit einem horizontalen Radius von 250m und endend in einer Raumkurve(RH=280m; RV=1.290m) unter der Prießnitzbrücke im Schutz eines Injektionsschirms. Die gesamte Haltung weist eine Länge von 84m auf. Aufgrund von sehr geringen geplanten Überlagerungen im Bereich der Unterfahrung Prießnitzbrücke wurden im Vorfeld Untersuchungen zur Verfestigung des Baugrundes vom Rohrvortrieb gemacht. Dies sollte Gewährleisten, die Setzungserscheinungen auf ein Minimum zu begrenzen. Zur Ausführung kam in gemeinsamer Abstimmung mit Bauherr, Planer, Auftraggeber und der bauausführenden Firma Braumann Tiefbau GmbH ein Injektionsschirm als vorrauseilende Sicherung. Diese Sicherung sollte einerseits eine stabilisierende und verfestigende Wirkung des umliegenden Baugrundes ermöglichen, aber sollte bei Bedarf auch auf plötzlichen Zudrang von Wasser aus der Ortsbrust(Prießnitzbach) reagieren. Zum Einsatz kam ein Verfestigungsschaum auf Silikatbasis, der auf beide Anforderungen zielführende Lösungen lieferte. Während der Ausführung zeigte sich, dass der Injektionsschaum je nach Lagerungsdichte des Baugrundes teils sehr hohe Festigkeiten erreicht, was im Anstieg der Pressenkräfte sehr deutlich sichtbar wurde. Auch konnte der Wasserzudrang, der speziell im Bereich Sohlgewölbe Prießnitzbrücke auftrat, mit dieser Methode sehr gut gesteuert und minimiert werden. Diese Zusatzmaßnahmen erforderten ein genaues und gewissenhaftes Arbeiten aller Beteiligten. Die geplante Bauzeit konnte, trotz einiger nicht erwarteter technischer Problemstellungen(Blockwerk im Bereich der Brückenfundamente), um 1 Woche unterschritten werden. Die gesamte Haltung wurde unter Einhaltung der vorgegebenen Abweichungs- und Lagetoleranzen und unter Einhaltung der zulässigen Setzungen nach 9 Wochen Bauzeit projekt- und termingemäß an den Auftraggeber übergeben.
Auftraggeber: Echterhoff Bau GmbH
Polysiusstraße 8
D-0684 Dessau-Roßlau
Ansprechpartner: Christian Schmidt
Tel: 0049 0340 54068 44
Mail: dessau@echterhoff.de
Bauherr: Stadtentwässerung Desden GmbH
Scharfenberger Str. 152
01139 Dresden
Ingenieurbüro: DAR
Bernhardtstr. 92
01187 Dresden
Tel. 0351 4076700-70
Bauleiter: Dipl.-Ing. Frank Schönstädt, MSc.
Dipl.-Geologe Veit Haase
Partieführer: Erwin Schneglberger
Maschinist: Thomas Schuster
Bauzeit : 05/2017- 09/2017
Presse:
Downloads:
Saechsische Zeitung, 9.9.2017
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